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Zitat des Tages
(Michael Klonowsky, Schriftsteller und Journalist )
Bis zu 70 Prozent der abgewiesenen Asylbewerber tauchen unter
Gemäss Recherchen der Schweizer Ausgabe der ZEIT tauchen bis zu 70 Prozent der abgeweisenen Asylbewerber in der Schweiz unter. Sie leben und arbeiten illegal in der Schweiz. Dies widerspricht den offiziellen Zahlen des Bundesamts für Migration, wonach "nur" ein Viertel aller abgewiesenen Asylbewerber untertauche.
Seit vier Jahren erhalten abgewiesene Asylbewerber in der Schweiz keine Sozialhilfe mehr. Wer im Land bleiben will, muss mit der Nothilfe von 8.50 Franken pro Tag auskommen. Ziel dieser Verschärfung des Asylgesetzes war es, dass Abgewiesene schneller ausreisen müssen. Doch Recherchen der ZEIT zeigen: Ausreisen tun die wenigsten – bis zu 70 Prozent tauchen unter, leben und arbeiten illegal in der Schweiz. Unter teilweise prekären Bedingungen und in ständiger Angst, kontrolliert und ausgewiesen zu werden.
Dies widerspricht den offiziellen Zahlen des Bundesamts für Migration, wonach nur ein Viertel aller abgewiesenen Asylbewerber untertauche. Die ZEIT-Recherchen stützen sich auf eine detaillierte Analyse diverser Bundesberichte und Statistiken und geben Aufschluss über das wahre Ausmaß des Problems. So verschwinden bereits im ersten Jahr nach dem negativen Asylentscheid mehr als die Hälfte der Abgewiesenen aus dem staatlichen Blickfeld.
Quelle: Vorabmeldung ZEIT
2 Kommentare zum Artikel:
brunomax:
eben unfaehigkeit im justizdepartement !! es fehlt jeglicher wille die hausgemachte misere zu beenden !! visumpflicht fur buerger einiger laender und streichung der entwicklungshilfe bei nicht ruecknahmewilligen wuerde einiges bewirken !! der schweizer buerger koennte auch mal steuerzahlungen verweigern, oder drei tage generalstreik, es wuerden sich schleunigst dinge aendern im ueberschalltempo !! aber eben, auch der eidgenosse ist faul und bequem geworden, leider !! ob kk. praemien oder asylkosten , ob kriminalitatskosten er bezahlt mit genuss immer wieder !!
anaximander:
eine verzeihliche Lüge des BfM; wer gibt schon gerne zu, dass er auf der ganzen Linie versagt? - Gut, dass es Medienschaffende gibt, die keine Rücksicht auf Schweizer Bundes- und andere Räte nehmen müssen.
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