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Zitat des Tages
(Michael Klonowsky, Schriftsteller und Journalist )
Militärdienstquote liegt bei 65 Prozent
Im Jahr 2011 wurden in den Rekrutierungszentren 44'262 junge Schweizerinnen und Schweizer beurteilt. 26'700 von ihnen sind tauglich für den Militärdienst und 6373 für den Zivilschutzdienst. Damit liegt die Tauglichkeitsrate im Rahmen der Vorjahre und beträgt für den Militärdienst 65 Prozent und für den Zivilschutz 15,5 Prozent. Die tiefsten Quoten weisen die kantone Zürich und Jura auf.
Insgesamt wurden im Jahr 2011 in den sechs Rekrutierungszentren der Armee mehr Stellungspflichtige rekrutiert als im Vorjahr, weil ein leichter Anstieg der Jahrgänge in den Kantonen VD und ZH zu verzeichnen war. Von 44'262 Stellungspflichtigen wurden 3234 zurückgestellt und 41'028 endgültig beurteilt. Davon waren 26'700 oder 65,08 Prozent militärdiensttauglich und 6373 oder 15,53 Prozent schutzdiensttauglich. 7955 oder 19,39 Prozent der Stellungspflichtigen waren weder militärdienst- noch schutzdiensttauglich. Im Jahr zuvor (2010) wurden von 41'959 Rekrutierten deren 40'535 endgültig beurteilt und lag der Anteil der Militärdiensttauglichen bei 66,13 Prozent, derjenigen der Schutzdiensttauglichen bei 15,90 Prozent. Auch der Fünf-Jahres-Vergleich zeigt mit leichten Schwankungen von zirka 1 Prozent keine grossen Änderungen.
Der Vergleich der Kantone sieht wie folgt aus: Die höchsten Tauglichkeitsraten weisen die Kantone NW, LU, OW, AR, GL mit Werten zwischen 79% und 74,8% auf. Mit Ausnahme des Kantons LU sind die einzelnen Gruppen jeweils ausgesprochen klein und liegen zwischen 200 und 400 endgültig beurteilten Stellungspflichtigen pro Kanton. Die tiefsten Raten weisen der Kanton Zürich (53,8%) - mit dem insgesamt grössten Kollektiv von über 7000 endgültig Beurteilten - und der Kanton Jura mit 55,7% auf.
Die Anzahl der Frauen ist gleich geblieben. 2011 liessen sich 142 Frauen freiwillig rekrutieren. Davon waren 118 (83,1 %) diensttauglich und 9 (6.35%) dienstuntauglich. 15 Frauen haben 2011 ihre Anmeldung wieder zurückgezogen. 32 Frauen (27,11%) haben sich entschieden, ihre Dienstzeit als Durchdiener zu leisten.
Die Verteilung der Gründe für die Untauglichkeit ist vergleichbar mit dem Vorjahr: 41% (2010: 39%) wurden aus rein psychischen, 41% (2010: 43%) aus rein körperlichen und wie im Vorjahr 18% aus psychischen und körperlichen Gründen untauglich für den Militärdienst beurteilt. Bei den körperlichen Gründen stehen insbesondere Probleme des Bewegungsapparates im Vordergrund. In den letzten fünf Jahren waren die Gründe für die Untauglichkeit konstant.
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