Themen-Übersicht
Zitat des Tages
(Michael Klonowsky, Schriftsteller und Journalist )
SRG: Service public oder service totalitaire?
Seit Anfang Jahr stehen die SRG und das Schweizer Fernsehen mit Roger De Weck und Rudolf Matter unter neuer Führung. Was wird sich ändern? Kommt eine Rückbesinnung auf den Kern des "Service public" oder wird das Quasi-Monopol auf Kosten der Gebührenzahler weiter ausgebaut? Darüber diskutieren Christoph Romer und Claudio Zanetti mit Natalie Rickli (Nationalrätin SVP/ZH) und Andreas Kunz, Redaktor der Weltwoche. Ausstrahlungstermine auf Star-TV: Do. 20. Januar 19:00, 22:00 und 23 Uhr, Sa. 22. Januar 18:30 Uhr, So. 23. Januar 14:30 und 19:00 Uhr. Alle CC Talk Sendungen sind jederzeit auf www.politik.ch abrufbar.
6 Kommentare zum Artikel:
Wolfgang Bauer:
Sie machen das gut Frau Rickli. Die Reduktion auf Fr. 200 Jahresbeirag für die Leistungen dieses staatlichen Monopolsenders (des teuersten in Europa) sind eigentliich noch zu hoch. Fr. 100 würden auch ausreichen. Als Zuschauer müsste man eigentlich noch Fr. 200 Schmerzensgeld einfordern können, für den Stumpf, den man bei der Ausstrahlung der billig eingekauften Serientitel und der total linkslastigen Politindoktrination ertragen muss. Würde sagen, die Ausgewogenheit und polititsche Linkslastigkeit dieses Staatsfernsehens ist genau gleich hoch , wie jene des Wochenschaukinos aus dem Tausendjährigen Reich. Auch damals gab es keine gleichwertigte mediale Konkurrenz in Deutschland. Goebbels hatte schon früh erkannt, dass das Monopol auf die Medien, die heimliche Macht im Staate bedeutete, und wie man diese politisch gebrauchen kann zur Manipulation der Bürger. Unsere linken Fernseh-Protagonisten und linken Politiker beherrschen dieses Spielchen ebenfalls und machen tüchtig Gebrauch davon. Es ist viel zu gefährlich, die medialen Kummunikationsmittel ausschliesslich Linken zu überlassen; sie werden von denen massiv missbraucht. Das Schweizer Fernsehen ist einfach zum Eier abschrecken.
Ich schaue mir einzig noch "Netz Natur" von Heinz Moser an. Eine letzte, objektiv intteressante Sendung.
Giome Caralta:
Ich muss schon sagen: Es Überrascht mich sehr, sehr positiv meinen Beitrag hier freigeschaltet zu sehen. Bravo ! Und Danke.
@Tom Schweizer
Dank den von mir bezahlten Bilaggebühren konnte ich auf dem SF Videoportal die Sendung noch im Nachhinein schauen. Ich nehme an, Sie meinen den Club von 30.11.2010 (auf einen Link verzichte ich bewusst)
Da ist aber von jeder grossen Partei 1 Person eingeladen worden (SVP, SP, Grüne, CVP, FDP). Herr Stamm kommt zu Wort, man hört ihm zu und er hat sich sehr gut argumentiert. Klar sind alle gegen die SVP. Sie hat ja auch quasi im Alleingang gewonnen.
Mal ehrlich, viel ausgeglichener kann es doch gar nicht sein. Hätte man nur eine einzige Partei nicht eingeladen, wäre der Vorwurf von Linker Seite gekommen (zu Recht). Somit ist das ein denkbar schlechtes Beispiel.
Frau Rickli macht irgendwo ein Problem wo keines ist. Im Wahlkampfjahr ist sie nur hinter der Gunst der Medienhäuser her. Das ist zu billig. Wenn jeder Schweizer 200.- mehr im Sack hat, verliert er unter dem Strich viel mehr. Freie Medien, welche nicht von der Werbung und der Politik (Linker und rechter) abhängig sind.
Tom Schweizer:
@ Giome Caralta
Aber wenn dann im SF Club 5 Gegner gegen einen notabene Gewinner der Ausschaffungsinitiative diskutieren, das stört Sie dann nicht. Und zum Glück haben wir Politikerinnen wie Frau Rickli, die solche Probleme anpacken.
Schopfer:
So eine Sendung mit gleichgesinnten Menschen ist zu einseitig. Man spricht über andere und die können ihre Meinung nicht dazu sagen. Für mich ist das nur Hetze.
Giome Caralta:
Liebe Redaktion
Etwas sooo schlechtes wie ihre Sendung ist mir noch nie unter gekommen. Sogar das Telezüri schafft es einigermassen ausgewogen zu informieren. Dazu gehört, dass man vielleicht auch jemand aus dem Lager einlädt über welchen man diskutiert. Vielleicht wollte ja aber auch niemand kommen, da ihre Sendung, Gott sei Dank, absolut keine Relevanz hat.
Wenn das Fernsehen nur noch den Privaten überlassen würde, hätte man nur noch Jungelcamp und ihren Schrott auf der Röhre. Ehrlich gesagt zahle ich lieber etwas mehr, als dass noch mehr Mike Shiva und CCTalk über den Äther geht, welcher erst noch mit Jamba Klingeltönen finanziert wird.
Leider haben die Privaten Sender KEINEN Ombudsmann bei dem ich mich über solchen Schund beschweren könnte.
Mein Kompliment geht aber ans SF. Mit der Ihrem Onlineangebot, habe ich das Gefühl, dass meine Bilaggebühren an dem Ort eingesetzt werden, wo ich sie auch nutze. Ohne SF iApp gäbe es keine kostenlose News-Applikationen. Das wäre den Verlagshäusern natürlich recht. Da kommt aber der Service Public ins Spiel. Danke SRG.
PS: Ich wähle gerne SVP. Dieses Jahr überlege ich es mich noch mal. Ich bin sehr enttäuscht von Frau Rickli, die sich für so etwas hergibt.
Und übrigens: Die Sendung ist zudem Stark und schlecht geschnitten! Vor allem die Schnitte zum Weltwochen Vertreter.
Leo Maissen:
Zufälligerweise bin ich auf diese Sendung gestossen. Es freut mich, dass Frau Rickli dieses Thema angeht und uns aufzeigt, wie wir ausgenutzt werden. Die beiden Herren Zanetti und Kunz überzeugen ebenfalls mit ihren Bemerkungen. Ich werde mit grossem Interesse diese Angelegenheit verfolgen. Besten Dank.
P.S. Es wäre mir recht, wenn der Moderator die Sprechenden nicht zuviel unterbrechen würde.
Kommentar verfassen:
Blog
- Die Volkswahl würde keinen Umsturz bringen
- Simulation einer Direktwahl der Landesregierung »
- Neuer Berliner Flughafen lässt länger auf sich warten
- Eröffnung um fast ein Jahr verschoben »
-
Heute
2|15°
-
Fr
8|15°
-
Sa
9|23°
-
So
10|25°
Newsletter-Abo
Mail eintragen und den kosten- losen Newsletter abonnieren:





