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Zitat des Tages
(Michael Klonowsky, Schriftsteller und Journalist )
Welche Asylpolitik braucht die Schweiz?
Die Asylgesuche in der Schweiz stiegen in den letzten Jahren massiv an. Dieses Jahr werden voraussichtlich 20‘000 neue Asylgesuche gestellt. Dies sind doppelt so viele wie vor 4 Jahren. Was sind die Gründe für diese massive Zunahme? Gibt es mehr politisch Verfolgte, oder herrscht im Bundesamt für Migration einfach ein Chaos, wie das die SVP behauptet? Wie soll es in der Asylpolitik weitergehen? Darüber diskutieren Christoph Romer und Claudio Zanetti mit Heinz Brand (ehemaliger Präsident der kantonalen Fremdenpolizeichefs und Nationalratskandidat SVP/GR) sowie Ruedi Lais (Kantonsrat und Nationalratskandidat SP/ZH). Wichtigste Ausstrahlungstermine auf Star TV: Do. 29. September 19:00h und 22:00h, Fr. 30. September 14:00h, Samstag 1. Oktober 18:30h sowie So. 2. Oktober 19:00h und 23:00h. Alle CC Talk Sendungen sind jederzeit auf www.politik.ch, sowie www.startv.ch abrufbar.
5 Kommentare zum Artikel:
s.frei:
hr. müller: leider wurde das paradies schon durchschritten und nun (SP) das nirwana angepeilt. wird schwierig.
traurig ,richtig, weil man stabilität und sicherheit hatte. bünzli hin od. her - es war unser staat! alle die EGträumen , menschenfreunde etc. tragen selbst nix bei um nur das gehabte weiter zu stabilisieren..es geht nur ums ausbeuten und niederriingen.
meiner ansicht müssten diese parteien und vorab deren politiker in diese antragsländer (sri-lanka/afrika pauschal) ausgesetzt werden. dann nach einigen jahren ohne mittel, dafür SF welches regelmässig berichtet über (falls noch) dessen überlebenskampf. klar gilt für diese personen kein rückführantrag da ihr pass zwischenzeitlich auf burundi übertragen wurde.
Georg Stamm:
Joseph Dubach bringt es mit seinem Beitrag auf den Punkt, er hat völlig recht. Nur nebenbei sei noch angemerkt, was die BR E. Widmer Schlumpf und ihre "Asylpolitik" anbetrifft, dass diese BR sehr genau Bescheid wusste über die sog. "Asylgesuche" aus dem Irak, die von BR Blocher scheinbar schubladisiert wurden, wie gewisse Zeitungen aufgeregt meldeten. EWS liess diese ebenfalls liegen wie ChrB (zu Recht). Gegenüber der Oeffentlichkeit sagte dann EWS allerdings, sie habe davon keine Ahnung. Das ist nachweislich unwahr, wie Aussagen von damaligen BFM-Mitarbeitern belegen. Die Sache wurde von der Weltwoche sorgfältig recherchiert. Für EWS scheint die Verbreitung von Unwahrheiten seit 12.2007 zum courrant normal zu gehören. Gehört so jemand in den Bundesrat ?
anaximander:
Ruedi Lais will also für die SP in den Nationalrat. Leider aber geht dieser Kandidat nicht mit offenen Augen durch die Welt; er erinnert, wenn es um Asylanten geht, an die drei Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Lais scheint es absolut nicht zu stören, dass wir Unterführungen um Mitternacht kaum mehr betreten können, ohne beraubt und zusammengeschlagen zu werden. Sollte die SP zulegen, sieht es für uns Schweizer schlecht aus.
Darf man eigentlich hoffen, dass die SVP noch etwas Pepp in diesen lauen Wahlkampf bringt?
Josef Dubach:
Man kann es drehen wie man will, hätte Ch. Blocher weiterarbeiten können, hätten wir eine bessere Situation im Asylwesen. Die Nachfolgerin E. Widmer-Schlumpf hat beim EJPD erwiesenermassen einen Scherbenhaufen hinterlassen, eine Erblast mit Folgen. Trotzdem befürworten gemäss Umfragen 70% der Schweizerbevölkerung eine Wiederwahl von EWS. Übrigens, solange es Kreise wie R. Lais gibt, welche die unhaltbare Situation dauernd kleinreden, werden härtere Gangarten erschwert.
Asylverfahren Schweiz
http://www.youtube.com/watch_popup?v=rgW428GtHGo&vq=medium
Wie hoch sind die Kosten im Asylwesen, Bund, Kantone und Gemeinden, Administration, Unterbringung und Betreuung, Integrationsbemühungen, med. Behandlungen, Beschwerdeverfahren, Rückkehrhilfe, Sozialleistungen für vorläufig Aufgenomme, usw. Sind es 1,5 oder 2 Milliarden oder gar mehr pro Jahr. Diese Zahl liegt im Dunkeln, vermutlich wegen der Politischen Korrektheit.
Klaus Müller:
Beide Politiker erscheinen himmeltraurig, weil sie dokumentiern, dass sich die schweizer Politik (fast) nur mit sich selbst beschäftigt.
Wenn selbst in diesem Kreis sich niemand getraut klar Ursachen und Massnahmen dagegen zu benennen und ständig von Gesetzen redet, die das Papier nicht wert sind, weil sie gar nicht umgesetzt werden können - dann gute Nacht Helvetia!
Weil der Schein (Rechtsstaat, Menschenrechte, faires Asylverfahren) wichtiger ist als die Zukunft (Einwandererghettos, Parallelgesellschaften, Kriminalität, rechtsfreie Räume), wird mit dieser Art Politiker alles bleiben, wie es ist. Das garantiere ich!
Unsere Kinder und Enkel können sich schon einmal überlegen, in welches Land sie dann noch auswandern können, wenn hier alles verbrannt ist.
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